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Olfaktoriche
Orientierung
nach Stereoart
Als
Nasentier ( Makromat )
können Hunde stereoartig
riechen , das heißt: Sie
können zwischen dem rechtem
und dem linkem Nasenloch
differenzieren, ähnlich wie
beim Sehen. Dadurch sind Hunde in
der Lage, die Richtung einer Spur
zu beurteilen und zeitgleich eine
weiteren Spur zu folgen.
Die
Empfindlichkeit des Riechsystems
ist ausgesprochen hoch: Er sieht
seine Welt sozusagen mit der Nase
und kann feinste Geruchsspuren in
einer für uns
unvorstellbaren Verdünnung
wahrnehmen. Allein 1/7 des
Hundehirns ist für die
Nasenarbeit zuständig, beim
Menschen ist es lediglich ein
geringer Prozentsatz. Hunde
"schmecken" u.a. die auf
genommenen Gerüche über
das sogenannte jacobsonsche Organ
(Vomeronasalorgan), dass sich im
Gaumen befindet. Dieses leitet
die aufgenommenen Informationen
direkt an das Limbische System
weiter, welches für die
Entstehung von Gefühlen und
Auslöser von hundlichen
Verhalten ist. Des weiteren
zeichnet es sich für die
Bildung von Hormonen aus.
(
Als jacobsonsche Organ wird eine
mit einer Riechschleimhaut
ausgekleidete Röhre, die am
Boden der Nasenhöhle
beidseitig direkt neben der
Nasenscheidewand unter der
Nasenschleimhaut entlang
läuft bezeichnet. Sie ist
knöchern bzw. knorpelig
gestützt und hat Kontakt zur
Mundhöhle und zur
Nasenhöhle.)
©
20.01.2008 rettungshunde.net mit
Material der
Rettungshundeakademie
Anmerkung
der Redaktion: Für
Mantrailing hoch interessant
?
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